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Olivenöl im Kühlschrank & andere Social-Media-Märchen
Von Mineralöl bis Kaltpressung: Höchste Zeit, mit ein paar Märchen aufzuräumen.
Wer glaubt, beim Olivenöl sei alles klar, wird in Supermarktregalen oder Social-Media-Kommentaren schnell eines Besseren belehrt. Leider kursieren dort viele Halbwahrheiten – teils veraltet, teils schlicht falsch. Hier kommen 5 Mythen, die sich hartnäckig halten – und was wirklich dahintersteckt.Märchen 1: "Extra nativ ist immer besser."
Falsch. "Extra nativ" ist eine gesetzlich geschützte Qualitätsstufe – aber nur auf dem Papier. In der Realität stehen viele Öle im Regal, die sensorisch oder chemisch nicht diesem Standard entsprechen. Stichwort: Etikettenschwindel.
Tatsache: Echtes extra natives Olivenöl erkennt man nicht an der Aufschrift, sondern an Laborwerten, Geruch, Geschmack und vor allem: an der Frische. Wer es ernst meint, kennt die Mühle, den Jahrgang und die Olivensorte.
Märchen 2: "Kalt gepresst ist besser als extrahiert."
Klingt romantisch – ist aber technisch überholt. Heute wird Olivenöl nicht mehr gepresst, sondern in modernen Anlagen bei kontrollierten Temperaturen extrahiert. Der Begriff "kalt gepresst" ist ein Relikt, das sich auf Etiketten gut macht, aber nichts über Qualität aussagt.
Tatsache: Entscheidend ist die Temperatur bei der Extraktion – und die darf 27 °C nicht übersteigen, wenn man von echter "Kalt-Extraktion" spricht.
Märchen 3: "Der Kühlschranktest zeigt dir, ob das Öl echt ist."
Der Klassiker im Internet. Angeblich flockt nur "echtes" Olivenöl im Kühlschrank.
Tatsache: Jedes Olivenöl enthält Fettsäuren, die bei Kälte fest werden. Flocken sagen nichts über die Qualität oder Echtheit aus. Das ist reine Physik – kein Echtheitsbeweis.
Märchen 4: "Mineralöl im Olivenöl? Niemals!"
Leider doch. Immer wieder finden sich bei Tests MOSH/MOAH-Rückstände – also Spuren von Mineralölen, die z. B. durch Verpackungen oder Maschinen ins Öl gelangen können.
Tatsache: Das hat nichts mit Streckung zu tun, sondern mit Produktionsbedingungen. Gutes Olivenöl wird regelmäßig auf Rückstände geprüft – und enthält null Mineralöl.
Märchen 5: "Je bitterer, desto schlechter."
Im Gegenteil! Hochwertiges, frisches Olivenöl enthält viele Polyphenole – sekundäre Pflanzenstoffe, die bitter schmecken, aber gesundheitlich besonders wertvoll sind.
Tatsache: Wenn Olivenöl leicht kratzt, bitter ist und nach frischem Gras, Artischocke oder Tomaten riecht – dann ist das ein gutes Zeichen.
Fazit: Nicht alles glauben – besser hinschmecken.
Die Olivenöl-Welt ist voller Mythen. Aber wer sich einmal mit echtem, frisch extrahiertem Öl auskennt, lässt sich so schnell nichts mehr vormachen.
Wer sichergehen will: Probiert gerne unsere getesteten Öle aus Griechenland – ausgewählt vom Gründer der auch Olivenöl Verkoster ist.
Dieser Artikel darf gerne geteilt werden. Wissen schützt – auch beim Einkaufen.
Ich muss gestehen, dass ich das Öl noch nicht getestet habe, aber zuvor habe ich das Organic extra virgin olive oil getestet und das war hervorragend.
Aus diesem Grunde wollte ich jetzt das Premium Bio Öl probieren und hoffe, dass es genauso gut schmeckt!
Kalt, als Snack genossen, ein schmackhaftes Erlebnis, freue mich auf das nächste Glas! Idealerweise gibt es die Bohnen demnächst in einem grösseren Glas, auch als vollwertige Mahlzeit.